Hamburg-Berlin..275km mit Rad in neuer Vereins-Bestzeit!

von Holger Jurich (Kommentare: 0)

Triathleten absolvieren erfolgreich die 275km von Hamburg nach Berlin in einer neuen "Wasserfreunde-Bestzeit"....

 

„Zum Saison-Abschluss noch mal richtig lange in die Pedale treten" - so beschreibt der Audax Club Schleswig-Holstein sein traditionelles Zeitfahren Hamburg - Berlin am zweiten Oktober-Wochenende.

Als Einzelfahrer oder im Team geht es 278 Kilometer, aber immer schön flach (insgesamt nur rund 500 Höhenmeter!) von Hamburg nach Berlin-Gatow. Ziel ist es, gemeinsam als Team anzukommen, sonst bekommt man Zeitstrafen.

Fünf Triathleten der Wasserfreunde Brandenburg und ein Radsportler des BSC Süd 05 stellten sich wiederholt dieser Herausforderung.

Das Autohaus Weinreich stellte einen Transporter zur Verfügung, mit dem die Mannschaft von Brandenburg nach Hamburg fuhr und der während des Radrennens auf Abruf bereitstand, um im Notfall helfen zu können. Das Reparaturequipment und diverse Energienahrung stellte Radsport Bertz bereit.

Der Abend vorher beim Griechen wurde noch einmal zur Teambesprechung genutzt. 4.50 Uhr war dann die Nacht vorbei und um 7.10 Uhr fiel der Startschuss für das 6-köpfige Brandenburger Team. Das angenehme Wetter und günstige Windbedingungen sorgten für gute Laune und beste Bedingungen.

Udo Kampf, Jörg Kaluzny, Klaus-Dieter Mey, Ralph Keller, Ingo Block, Sven Riedel und Ullus Kabelitz erreichten den ersten Kontrollpunkt nach 96 km in Dömitz nicht ohne Pannen, nach 60 km musste der erste Reifen gewechselt werden. Der veranstaltende Audax Club Schleswig-Holstein hatte hier einen Kontrollpunkt für die 300 Teilnehmer mit einer Verpflegungsstelle eingerichtet. Nur 15 Minuten Pause gönnte sich das Team, dann wurde die Fahrt über Straßen und Landwirtschaftswege fortgesetzt. Nach 170 km wartete in Havelberg für das Brandenburger Team der zweite, selbst organisierte Verpflegungspunkt, welcher fürsorglich von dem Fahrer und Betreuer Ronald Grenz vorbereitet wurde, der sich in dieser Zeit auch führsorglich um die Räder kümmerte. Ab Havelberg sollte es dann ohne Zwischenfälle nach Berlin weitergehen. Doch der kurz vor dem Ziel festgestellte Reifenschaden wurde lächelnd in Kauf genommen, nur noch vier Kilometer! Nach einer reinen Fahrzeit von 9,25 Std. erreichten die Sechs das Ziel in Berlin-Gatow. So schnell war ein Brandenburger Team noch nie!
Fazit: Neben den Strapazen hatte das Brandenburger Team jede Menge Spaß und der eine oder andere wird auch im nächsten Jahr beim Radrennen Hamburg – Berlin dabei sein.

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